Wühlmausbekämpfung ohne Chemiekeule

Wühlmäuse sind der Schrecken aller Gartenbesitzer. Die ungebetenen Gäste befallen die liebevoll angelegten und gepflegten Blumen, verzehren das Gemüse und fressen die Wurzeln ab. Wühlmäuse halten keinen Winterschlaf, sind deshalb ganzjährig aktiv und richten große Schäden zu jeder Jahreszeit an. Bevor die Chemiekeule ausgepackt wird, kann man die lästigen Nager auch mit einfachen Mitteln aus dem Garten vertreiben.

Woran erkenne ich eine Wühlmausplage? Wühlmäuse erzeugen durch ihre unterirdischen Tunnel leichte Aufwerfungen im Boden oder Rasen. Zudem sind scheinbar grundlos verwelkende Pflanzen oder ein schwacher Stand im Boden ein Anzeichen für die kleinen Nagetiere.

Wühlmäuse haben eine empfindliche Nase sind sehr geruchsempfindlich. Als Hausmittel kann der Einsatz von Geruch die Wühlmaus vertreiben.
Thuja, Fichte oder Holunder in Form von Jauche, Thuja- oder Nussbaumzweige ,Vergorene Buttermilch, Knoblauch, Hochprozentiger Alkohol/ Brennspiritus oder Kräuteröle sollen die Nagetiere auf natürliche Weise vertreiben.
Aber nicht nur Geruch, sondern auch Lärm verscheucht Wühlmäuse. Um die Tiere zu stören eignen sich zum Beispiel kleine Windräder, die durch Wind eine Schraubenmutter zum Rotieren bringen und so ein für den Nager unangenehmes Geräusch erzeugen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Aufstellen von umgedrehten Glasflaschen. Stellen Sie die Flaschen dazu mit der Öffnung nach unten in die Eingänge. Bei Wind erzeugen Sie ein für die Wühlmaus abschreckendes Pfeifen.

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