Astern - von Mai bis Oktober Blütezeit

Astern gehören zu den wichtigsten Gattungen unter den Blumen. 500 Arten sind es weltweit! Für unsere Gärten teilen wir sie in frühblühende und herbstblühende Arten auf. Die wichtigsten und beliebtesten Arten sehen Sie hier.

Aster alpinus Alpen-Aster
Große Blütenköpfe ab Mai mit rosa, weißer oder dunkelblauer Blüte zeigt die Alpen-Aster alpinus.  Sieht wunderschön im alpinen Steingarten aus.

Aster dumosus Kissen-Aster
Ideal für kleine Beete und zur Randbepflanzung ist die Kissen-Aster geeignet. Durch  Ausläufer breitet sie sich gut aus und füllt das Beet bald mit ihren blauen, weißen, rosa oder karminroten  Blüten. Nährstoffreicher Boden und ausreichend Wasser ist wichtig.

Aster amellus Berg-Aster
Nährstoffreicher Boden, Licht und Wärme fördern optimales Gedeihen. Ab August erfreut sie uns bei einer Höhe von 30 bis 80cm mit langer Blüte. Schöne Pflanzpartner sind Mädchenauge, Iris, Sonnenhut und Winter-Aster.

Aster novae-angliae Rauhblatt-Aster
Winzige Blüten stehen in großer Zahl auf 150-180cm hohen Stängeln. Die Rauhblatt-Aster ist eine robuste  Art, die mit ihren wunderschönen Blühfarben Spätsommer-Gärten zum Leuchten bringt.

Aster novi-belgii Glattblatt-Aster
Optisch ist sie der Rauhblatt-Aster ähnlich, ihr Wuchs ist etwas geringer mit ca. 150cm und die Blätter sind glatt, im Gegensatz zu den leicht flaumigen der Rauhblatt-Aster. Der buschige Wuchs ist effektvoll und passt gut in den Bauerngarten oder zusammen mit anderen Prachtstauden in die Blumenrabatte. Nützlich ist es allerdings, wenn früh für eine Stütze gesorgt wird, in die die Aster hinein wachsen kann.  


Rasen wie ein Teppich

Ihr Rasen könnte etwas frischer und gesünder aussehen? Moos und Unkräuter kommen zum Vorschein? Kalkmangel ist oft die Ursache. Nährstoffe können nicht mehr aufgenommen werden, weil der Boden zu sauer ist. Nährstoffmangel kann außerdem Ursache für ein unschönes Rasenbild sein. Hier schafft eine Gabe Rasendünger Abhilfe.

Oscorna Rasendünger wird ab Februar/März oder im Oktober ausgebracht. Der Boden erholt sich, ein pH-Wert von über 5,5 stellt sich wieder ein. Vor allen Dingen fördert guter Dünger gesundes, kraftvolles Wachstum. Unkraut und Moss wird so verdrängt. Nach ca. zweimaligen Mähen und einer Wartezeit von 2 Wochen darf vertikutiert werden.

Tipps zum richtigen Wässern des Rasens:
1x die Woche ausgiebig!
Optimal am frühen Morgen oder frühen Abend.
Nie in der heißen Mittagssonne.

Tipp zum richtigen Mähen:
Pro Schnitt maximal ein Drittel des Halmes kürzen.

Nur auf einem gesunden Boden wachsen gesunden Pflanzen.


Seniorengärten

Junge Familien sind aktiv. Jedoch werden im Laufe der Jahre Garten  und Besitzer reifer. Die Ansprüche ändern sich.

Ruhebereiche sind wichtig
Der Garten muss bequem zu begehen sein. Jetzt zählt Bequemlichkeit und Sicherheit. Ein Spaziergang durch den Garten mit duftenden Blumen und leckeren  Früchten soll gefahrlos möglich sein.

Sicherheit geht vor
Wege mit großen Platten und wenig Fugen machen das Gehen leicht. Fragen Sie uns, wir erledigen bauliche Maßnahmen für Sie. An Wegen entlang können Hochbeete entstehen, Pflege leicht gemacht. Mit Pflanztischen können sogar Rollstuhlfahrer ihre Blumen versorgen. Darin könnten z.B. Kräuter  und Erdbeeren wachsen.

Kleine Obstgehölze, Johannisbeersträucher als Stämmchen oder Holunder als Säule sind leicht zu beernten.
Auf ehemaligen Spielrasen können Sitzgelegenheiten entstehen, die zum Verweilen einladen. Trog-Bepflanzungen verschönern diese Bereiche. Frostfeste Pflanzgefäße mit winterharten Gehölzen und Stauden bepflanzt erleichtern das Gießen und die Pflege.

Licht!
Denken Sie an ausreichend Beleuchtung! An Wegen entlang und im Garten schöne Lampen anzubringen, um abends das Gartenreich sicher genießen zu können, ist wichtig.

Das Gärteln im  Alter ist anders, nutzen Sie die Chance, Ihr Grundstück auf  neue, spannende Weise kennenzulernen!


Stauden am Gehölz auf trockenem Boden

Im Frühling sprießen jede Menge niedriger Stauden und Geophyten unter den Bäumen und Büschen und blühen um die Wette. Die Gehölze sind noch nicht belaubt, so kommt genug Sonne an die Pflanzen und der Boden ist vom Winter gut durchfeuchtet. Die hübschen Frühlings-Boten ziehen sich zurück, wenn die Blätter an den Bäumen Schatten werfen und die Erde trockener ist. Diese Standortbedingungen sind nicht gerade verlockend. Die Natur (und unsere ausgewählten Sorten) bieten passende Stauden, die dennoch gepflanzt werden können.

Aussaat sorgt für verträglichen Nachwuchs
Zweijähriger Fingerhut Digitalis purpurea liebt sonnige Lichtungen mit feuchten Böden im Wald. Im Garten kultiviert verträgt er auch trockenere Standorte.
Die Glockenblume Campanula persicifiolia wird nicht lästig, denn ihr Samen dringt nur in geringer Zahl durch die dicke Laubdecke unterm Gehölz nach unten.
Das gleiche gilt für den gelben Lerchensporn Corydalis lutea.

Gute Pflege
Wunderschön anzusehen, ist das Purpugrlöckchen mit vielen kleinen Blütenrispen auf langen Stängeln. Alle paar Jahre mit ca. 3cm Kompost versorgen genügt.
Funkien gedeihen ebenfalls gut im trockenen Bereich unter den Gehölzen, vorausgesetzt der Boden ist lehmig-sandig (Lehmanteil höher als Sandanteil), dann klappt es ohne zusätzliches Gießen bei eingewachsenen Pflanzen.

Groß und Klein in einem Beet
Der große Geißbart ist mit Unterholzpflanzung zufrieden. Mit dem Zwerg-Geißbart Aruncus aethusifolius kann der Boden durch seine kurzen Ausläufer prima abgedeckt werden. Sehr zuverlässig gedeiht auch unter Büschen und  Bäumen die Wild-Aster ageratoides.

Trockenheit als Plus
Anemonen sind für ihren starken Wuchs bekannt. Diese unbändige Energie wird durch trockenen Boden etwas eingedämmt, aber nicht gestoppt. Optimal schafft es die Weiße Herbst-Aster divaricatus. Selbst kräftige Wurzeln von Gehölzen können ihr nichts anhaben.
Der Blutstorchschnabel Geranium sanguineum bringt viele karminrote Blüten hervor. Trockenheits-und schattenverträglich sind auch die Sonnenanbeter Oregano Origanum vulgare und die Hohe Fetthenne Sedum telephium, sie blühen auch im lichten Schatten frisch rosa.

Echte Waldbewohner
Walderdbeere Fragaria vesca var. vesca,
Kleines Sedum hybridum Immergrünchen
Bergenien schmücken auch im Winter mit kräftigem, glänzendem Laub, mit dem ersten Frost in leuchtend rot.